Ich bin die andere

Donnerstag, 01.03.2018

01.03.2018 - Tag 170 (Ich hab mitlerweile gemerkt das meine Tageszählung irgendwo einen Fehler hat wir sind eigentlich schon bei Tag 176)

Am Samstag landeten ich und mein wundervoller Bruder in Guilin. Eine sehr schöne Stadt im Süden Chinas, die uns mit ihrer lebendigen Art sehr gefallen hat, dort wirkte alles etwas ungezwungener und weniger streng an als in Peking. Durch das subtropische Klima war es trotz Winter angenehm warm und entwickelte so einen sehr interessanten Flair

Am nächsten Tag erkundeten wir, nach dem wir endlich mal etwas länger geschlafen hatten (und der Zimmerservice schon an die Tür geklopft hatte), auf eigene Faust die Stadt. Dabei konnte man auf Wegen dicht am Wasser das wunderschöne Ufer entlangspazieren. Auch das Essen hier war super interessant und lecker, es gab u.a. frische Litschis und gegrillte Muscheln mit Gemüsefüllung. Als es dunkel wurde, hat es uns in den Park am Elefantenrüsselberg verschlagen. Die wundervolle Beleuchtung des Bergs und des Ufers waren der Eintritt allemal wert. Auch die majestätische und passende Musik hat eine atemberaubende Atmosphäre geschaffen. Da sie sich leider alle paar Minuten wiederholt hat, ging sie einem irgendwann auf die Nerven, trotzdem war es wunderschön.

Für den nächsten Tag hatten wir beim Hotel eine Bootsfahrt über den Li River gebucht. Da uns allerdings von dem Angestellten (8 Uhr) und dem Hotelchef (8:30 Uhr) zwei unterschiedliche, beide fehlerhafte Zeiten genannt. So platzte um kurz vor halb acht eine hektische Frau vom Hotel in unser Zimmer und forderte uns auf zu kommen, da der Bus auf uns wartet. So mussten wir in wenigen Minuten unser Hotelzimmer verlassen, haben aber immerhin den Bus noch bekommen. Am Hafen angekommen, gehörten wir zum ersten Mal einer dieser lustigen Reisegruppen an, die einer Führerin mit Megafon und lustigem Fähnchen hinterherdackeln. Dies war allerdings nur von kurzer Dauer, denn als es auf die Schiffe ging, trennten sich unsere Wege wieder. Glücklicherweise waren wir das letzte der Kolonne an Ausflugsschiffen, so dass man nach hinten coole Fotos ohne die ganzen Schiffe machen konnte. Der Bootsmitarbeiter erklärte uns beiden auch immer noch einmal persönlich auf mäßigen Englisch (immer noch besser als Pauls ;) ) die Namen, die die Einheimischen den Felsen gegeben haben. Lustig war z.B. der alte Mann, der auf einem Hühnchen reitet. Meistens brauchte man jedoch sehr viel Fantasie, um diese Dinge darin erkennen zu können. Trotzdem war die Landschaft am Fluss wunderschön, gerade wenn sich zwischendurch mal die Sonne blicken ließ. Die Bootstour endete im wunderschönen Örtchen Yangshou, wo wir erstmal getestet haben, was dort unter „Deutschen Essen“ verkauft wurde. Um sechs wurden wir dann wieder von einem Bus abgeholt und zurück nach Guilin gefahren. Dieser Bus war voll mit schreienden Kleinkindern, die einen sehr intensiv übers Kinderkriegen nachdenken ließen.

Den nächsten Tag haben wir wieder etwas länger geschlafen, was uns eine erneute Begegnung mit dem Zimmerservice einbrachte. Diesen Tag nutzten wir, um uns die Schilfrohrflötenhöhle anzuschauen. Davor sind wir noch auf einem kleinen Flößchen über den See gerudert. Der Verkäufer präsentierte uns Stolz einige Wörter, die er auf Deutsch sagen konnte. Die Höhle war schön beleuchtet und hatte eine interessante Deckenprojektion, die das Leben über/in der Höhle im Laufe der Zeit animierte. Nach der Höhle versuchten wir eine der in China leider zahlreich vorhandenen, sehr anhänglichen Verkäuferin klar zu machen, dass wir kein Interesse an ihren Postkarten haben (trotz des Preises von 15 Yuan für 10 Stück), da wir gerade welche im Shop gekauft hatten. Dies ist uns leider nicht geglückt, oder es hat sie schlicht nicht interessiert, was dazu führte, dass sie uns den ganzen Weg nach unten „begleitete“. Am Abend waren wir dann noch bei einer chinesischen Massage, wobei Pauls Masseuse sehr gesprächig war. Sie hat unter anderem vorgeschlagen, dass er, sollte er irgendwann einmal auch in China studieren, ein chinesisches Mädchen heiratet. Diese Vorstellung gefiel mir, besonders wenn es sich dabei um eine Masseuse handelt, die ihre Fähigkeiten gerne kostenlos in der Familie vorführt, um sich beliebt zu machen.

Am nächsten Morgen wurden wir endlich einmal nicht vom Hotelpersonal geweckt, da wir um 3:30 aufstehen mussten, um zum Flughafen zu fahren. Dort angekommen fanden wir den Flughafen verschlossen vor (ich wusste nicht, dass die überhaupt zu machen). Da er etwas später glücklicherweise doch öffnete, stand unserem Abflug nichts im Wege und so verließen wir diese wunderschöne chinesische Kleinstadt (nur fast 6 Mio Einwohner) wieder.

At Saturday, my wonderful brother and me arrived in Guilin, a very beautiful city in the south of China. Because of the subtropical climate, it was comfortably warm.

The next day, after sleeping a bit longer (the room service already knocked at our door), we explored the city. We could walk at wonderful paths along the water. We also tried interesting food, like litchis and grilled mussels with vegetables. After sunset, we visited the park at the elephant trunk hill. Lighted up wonderfully, the hill and the shore were very beautiful.

The next day, we booked a boat tour at or hotel along the Li river. The employee (8 a.m.) as well as the hotel director (8.30 a.m.) gave us the wrong starting time, so at 7.30 a.m., a bustling woman came into our room to call us to hurry up. Fortunately, our boat was the last one in the queue. So we could take amazing pictures of the landscape. The guide told us the sights in moderate English (better than Paul’s English), so we learned the names of the hills, given by the local people. The best was the”old man sitting on a chicken”. The trip ended at Yangshou, a pretty little town. At 6 p.m., a bus picked us up, in order to drive us home. The annoying, screaming children in the bus got us to reconsider having kids.

The next day, the room service knocked at our door again. This day, we used to visit the Reed Flute Cave. Before that, we sailed with a little boat on the sea in front of the cave. Proudly the seller told us the few words, he could speak in German. The cave was lighted up coloured and had a projection of the history of the nature around it during the times. Leaving the cave, we tried to tell a seller, that we were not interested in her postcards, because we just bought some at the store (not even the price 15 Yuan for 10 changed this). Not getting it, or just ignoring what we are saying, she followed us all way down. In the evening, we went to a massage. Pauls masseuse talked a lot. She brought up the idea of Paul, marrying a Chinese girl, if he also would study at China someday. I liked the imagination of him, marrying a masseuse, who shows us her skills.

The last day, we gladly not got waked up by the hotel personal, because we had to leave at 3.30 a.m. to get to the airport. But as we arrived, we found it closed (I didn’t even knew, that airports close sometime). Half an hour later, the airport opened the doors and we get our flight, leaving the small town (only about 6 million inhabitants).

Elefantenrüsselberg

Muscheln

Ja da sind Schnecken drin, wussten wir vorher auch nicht

Quak

Der Li Fluss

In der Schilfrohrflötenhöhle

Beijing

Samstag, 24.02.2018

24.02.18 – Tag 165

Da das Wlan im letzten Hotel grottig war hier jetzt der komplette Bericht zu Beijing auf einmal. Seit mein Bruder sich mir am Montag angeschlossen hat haben wir zusammen die Chinesische Hauptstadt erkundet. Von einer Straße in der man jegliche Arten von Insekten und anderen Viechern zum Essen bekam über Tian’anmen Platz, die Verbotene Stadt, der Sommerpalast bis hin zur Chinesischen Mauer war alles dabei. Aber seht selbst.

Since the Wifi in the last Hotel theoretically existed but practically not worked you will now get the entire report from Beijing at once. After my brother joined me on Monday we visited a food street with all kinds of insects, Tian’anmen square, the Forbidden City, the summer palace and of course the great wall. But see for yourself.

Tor des Himmlischen Friedens

Tian'anmen square oder auch Platz des Himmlischen Friedens mit dem Mausoleum von Mao im Hintergrund

Eigentlich wollten wir in das Mausoleum auch rein aber die Schlange war einfach endlos (ihr seht hier nicht mal einen Bruchteil) im Hintergrund die Halle des Volkes

Sommerpalast

Die Große Mauer von Mutianyu

 

Der einzig wahre Weg da wieder runter zu kommen :))))

Das Palast Museum besser bekannt als Verboten Stadt

Ob die Mauer nicht vielleicht ein bisschen dünn ist...

Jinnian kuaile!

Donnerstag, 22.02.2018

20.02.18 – Tag 161 – Frohes Neues

Am 16. war hier Chinesisches Neujahrsfest. Das bedeutet ganz viele Böller (man wartet weder bis Mitternacht noch ist es auf den einen Tag beschränkt) und ausnahmsweise mal viele geschlossene Geschäfte und Restaurants. Zur Abwechslung sag ich euch mal nicht wo ich war, ihr könnt ja anhand der Bilder mal raten. Kleiner Tipp: Über den Fluss rüber geht nicht so ohne weiteres.

The 16th was Chinese New Year. That means a lot of fireworks and closed shops. For an exchange I’m not going to tell you were I am, you can guess that from the pictures. Little hint: Crossing the river is rather difficult.

Ja ich weiß ist schon wieder ein bisschen her...

Mittwoch, 14.02.2018

08.02.18 – Tag 149 – Großes und süßes

Am Sonntag war ich in Yichang und habe den berühmten Drei-Schluchten-Staudamm. Da es etwas kompliziert ist habe ich eine Führung inklusive Bus gebucht. Das war auch gut so da wir zu verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Aussichten gebracht wurden was ich alleine vermutlich nicht gefunden hätte. Allerdings war die Führung komplett auf Chinesisch wodurch ich von den ganzen, vermutlich sehr interessanten Fakten über den Damm nichts verstanden habe.

Am nächsten Tag bin ich mit Zwischenstopp in Chongqing nach Chengdu gefahren. Chongqing ist am oberen Ende des riesigen Sees der durch den Damm entstanden ist. Weiterhin fließt hier der Jialing Fluss in den Yangzi und von hier aus starten die meisten der Kreuzfahrten.

In Chengdu habe ich vormittags das Panda Reservat besichtigt (sooooo süß) und nach dem berühmten Sichuan-Hotpot zum Mittag das Chengdu Museum sowie die Altstadt besichtigt.

 

On Sunday I was in Yichang, visiting the Three-Gorges-Dam. The tour was entirely in Chinese so I understood nothing but it made getting there and getting to the spots with good views a lot easier.

Next stop was Chongqing at the northern end of the lake created by the dam where the Jialing River flows into the Yangzi.

Next day in Chengdu I first visited the Pandas (super cute) followed by traditional Sichuan Hotpot for lunch and a visit Chengdu museum and the old town in the afternoon.

Mit großer Schleuse damit auch die Schiffe hoch und runter kommen

Zusammenfluss in Chongqing-wegen dem Kreuzfahrtschiff kaum zu sehen

Mein Lieblingspanda - futtert im Liegen und immer wenn ihm der Bambus ausgeht macht er ein Sit-up holt sich das nächste Bündel und legt sich zum fressen wieder zurück

Das berühmte Sichuan Hotpot

 

14.02.18 – Tag 155 – Xi’an

Die letzten Tage habe ich in Xi’an verbracht. Bekannt vor allem wegen der Terrakottaarmee ist die Stadt selbst aber auch sehr schön mit einer noch kompletten Stadtmauer, einem sehr übersichtlich-quadratischem Stadtaufbau und einigen alten Bauten und Straßen.

The past days I spent in Xi’an. Known for the Terracotta army the city itself is pretty nice, too. It has a complete city wall, greatly organised streets and a couple of old buildings to visit.

Der Glockenturm

Vorbereitungen für Chinesisches Neujahr in vollem Gange

1,2,3 ganz viele...

...auch wenn manche kaputt sind

die ganze Stadt ist mit Lichtern und Laternen geschmückt, fast wie bei uns an Weihnachten

Zhangjiajie die dritte

Sonntag, 04.02.2018

Ja ich gebs zu das jeden Tag schreiben hab ich nicht besonders lange durchgehalten...naja. Nach dem Wandern und ganzen Treppen steigen am Mittwoch taten mir so die Knie weh das ich beschlossen habe eine Grotte zu besichtigen. Die Grotte war cool im Prinzip ein hohler Berg mit verschiedenen Höhlen im Inneren, die man auch wieder über haufenweise Treppen erreicht….immerhin ist es warm. Außerdem gibt es divers geformte Säulen die sehr schön mit bunten Lichtern in Szene gesetzt wurden.

Am Freitag wollte ich dann noch auf die andere Seite des Parks um die bekannte „Avatar-Aussicht“ zu bekommen. Aber da meine Knie immer noch keine Treppen steigen wollen fahre ich mit der Seilbahn. Ich habe Glück anders als am ersten Tag ist es heute komplett klar und man hat eine fabelhafte Aussicht.

I can’t walk up anymore stairs, my knees don’t want to anymore. So I decided to visit a cave expecting that would mean less stairs… It didn’t but it was still nice. Inside the cave was surprisingly big, it looked like the entire mountain was hollow and there were a lot of different columns of all kinds and shapes beautifully presented with lights in different colours.

Friday I wanted to go up on the other side of the Park to get the famous “Avatar-view” but since I still can’t walk I took the cable car. I was really lucky because different from the first (and apparently many) days it was totally clear today and I got a beautiful view without the slightest bit of clouds.

 

Nicht viele Bilder von der Höhle sind besonders gut geworden da meine Kamera von der hohen Luftfeuchtigkeit beschlagen ist/ Most of my pictures from the cave turned out not to be so great because the high humidity affected my camera

 

wähle weise.../chose wisely...

erst versuchen dein Essen zu klauen und dann ganz unschuldig gucken/ first they try to steel your food and than look like the most innocent creatures

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